Praktisches zu Istanbul

Praktisches zu Istanbul

 

Istanbul ist eigentlich immer eine Reise wert und selbst wer schon mehrfach in der Metropole am Bosporus zu Gast war, wird regelmäßig neue Ecken und interessante Plätze entdecken. Außerdem ist Istanbul ein ideales Ziel für einen ausgiebigen Wochenend-Shopping-Trip.

Nun ist es aber recht hilfreich, nicht nur Sehenswürdigkeiten, spannende Adressen und sehenswerte Events zu kennen, sondern auch ganz grundlegende Dinge zu wissen. Hierzu gehören beispielsweise die Öffnungszeiten in den Geschäften oder die Vorgehensweise beim Telefonieren.

 

Hier daher Praktisches zu Istanbul in der Übersicht:

 

Öffnungszeiten

Die Kernöffnungszeiten der Geschäfte und Basare liegen von Montag bis Samstag zwischen 9 Uhr und 13 Uhr sowie zwischen 14 Uhr und 19 Uhr. Sonntags haben viele Basare und kleinere Geschäfte geschlossen. Größere Supermärkte und Einkaufszentren laden jedoch an sieben Tagen in der Woche zum Einkaufen und Bummeln ein. Sie öffnen meist um 9 Uhr und haben bis in die späten Abendstunden hinein geöffnet.

Museen können meist von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr, manchmal auch bis 17.30 Uhr besichtigt werden. Sie laden üblicherweise von Dienstag bis Sonntag zu einem Besuch ein, Montag ist meist Ruhetag. Paläste haben vergleichbare Öffnungszeiten, ihr Ruhetag ist jedoch nicht der Montag, sondern der Donnerstag.

Wer etwas essen oder trinken gehen möchte, findet in Istanbul praktisch rund um die Uhr offene Restaurants, Cafés und Bars.

 

Einkaufen und Trinkgeld

Das Feilschen um die Preise gehört beim Shopping in der Türkei durchaus dazu. Gehandelt wird dabei aber in erster Linie bei Artikeln wie Textilien, Schmuck, Teppichen, Souvenirs und anderen Gegenständen, die nicht zu den Dingen des alltäglichen Bedarfs gehören.

Auf Märkten, auf denen Bauern Obst, Gemüse, Brot, Käse und ähnliche Erzeugnisse anbieten, wird nicht um die Preise gefeilscht. Auch in Kaufhäusern und in Supermärkten sind die ausgewiesenen Preise Festpreise.

Wer Istanbul und die Umgebung auf eigene Faust erkunden und dabei auf ein Taxi zurückgreifen möchte, sollte den Preis vor Antritt der Fahrt aushandeln. Gleiches gilt bei längeren Strecken. Was das Trinkgeld angeht, so erwarten Istanbuler Taxifahrer, dass der Fahrpreis großzügig aufgerundet wird. In Hotels und Restaurants beläuft sich das Trinkgeld üblicherweise auf zehn bis 15 Prozent des Rechnungsbetrags.

 

Post

Postämter sind mit einem gelben Schild gekennzeichnet, auf dem in blauen Buchstaben „PTT“ steht. Sie sind an allen zentralen Plätzen zu finden und haben Montags bis Freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Das Istanbuler Hauptpostamt befindet sich in der Pehlevi Caddesi im Stadtteil Sirkeci.

Untergebracht in einem osmanischen Jugendstilgebäude, hat die Hauptpost täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Briefmarken können aber oft zusammen mit Postkarten oder an der Hotelrezeption gekauft werden. In den meisten Hotels können die Postkarten und Briefe dann auch an der Rezeption abgegeben werden. Postsendungen aus der Türkei nach Deutschland sind im Durchschnitt ungefähr eine Woche lang unterwegs.

 

Banken und Währung

2005 wurde in der Türkei die neue türkische Lira, die „yeni türk lirasi“, eingeführt. Dabei wurden sechs Nullen abgeschnitten, so dass aus 1.000.000 alten Lira 1 neue Lira wurde. Ein Jahr lang blieben dann sowohl die alten als auch die neuen Banknoten im Umlauf. 2009 wurde die Währung erneut verändert.

Dieses Mal fiel jedoch nur der Zusatz „neu“ bzw. „yeni“ weg. Seit 2009 heißt die offizielle Währung in der Türkei somit wieder Türkische Lira, „türk lirasi“. Scheine, die noch als neue türkische Lira ausgewiesen sind, können nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet, bis Ende 2019 bei den Banken aber in aktuelle Scheine umgetauscht werden.

In der Türkei gibt es sechs verschiedene Scheine, die 5, 10, 20, 30, 100 und 200 Lira wert sind. Münzen gibt es zu 1, 5, 10, 25 und 50 Kurus, außerdem gibt es 1-Lira-Münzen. Derzeit entspricht ein Euro knapp drei Lira, eine Lira sind umgerechnet rund 35 Cent.

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Bezahlt werden kann in Istanbul entweder mit Bargeld oder mit der Kreditkarte, viele Geschäfte, Hotels und Restaurants akzeptieren außerdem auch die EC-Karte. Geld kann bei Banken und in Wechselstuben gewechselt werden. Die Banken haben meist von Montag bis Freitag zwischen 8.30 Uhr und 12 Uhr sowie zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Mit der Bank- oder Kreditkarte lässt sich jederzeit aber ganz bequem auch Bargeld über einen Geldautomaten beziehen.

So entfällt das Umtauschen. Ratsam ist aber, sich im Vorfeld darüber zu informieren, welche Gebühren die heimische Bank für das Geldabheben im Ausland berechnet. 

 

Telefonieren

Telefonate in der Türkei sind über das Festnetz möglich. Die Ländervorwahl der Türkei ist die 0090. Wer von der Türkei aus telefoniert, muss für Deutschland die 0049 und für Österreich die 0043 vorwählen. In- und Auslandstelefonate sind außerdem über die öffentlichen Telefonzellen möglich.

Nahezu alle Telefonzellen sind dabei für Telefonkarten vorgesehen. Diese „telefon karti“ sind bei der Post und bei Straßenhändlern erhältlich. Unterwegs wird in Istanbul sehr gerne mit dem Handy telefoniert. In der Türkei gibt es mit Turkcell, Telsim und Aria drei große Mobilfunknetze. Wer nach oder innerhalb von Istanbul telefonieren will, braucht die Vorwahl für die europäische oder die asiatische Seite.

Die Vorwahl für den europäischen Teil Istanbuls ist die 0212, die Vorwahl für den asiatischen Teil lautet 0216. Bei einem Anruf mit Ländervorwahl fällt die 0 der Vorwahl weg, es heißt dann also 0090 212 oder 0090 216 plus Rufnummer.

 

Notfall und Gesundheit

Bei einer Reise in die Türkei sind derzeit keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Sollte etwas passieren, ist es am besten, im Hotel oder bei der Touristeninformation nach einem Arzt zu fragen. Ein deutsches Krankenhaus (Alman Hastanesi) gibt es in der Siraselviler Caddesi in Taksim, das österreichische Krankenhaus St. Georg (Avusturya Hastanesi) befindet sich in der Bereketzade Medresesi Sokak in Karaköy.

Die Apotheken heißen „eczane“ und bieten in aller Regel ein umfangreiches Sortiment an Medikamenten und Arzneimitteln aller Art. Ein Notruf kann unter der Telefonnummer 112 abgesetzt werden. Zusätzlich dazu gibt es die Notrufnummer 155, die in der gesamten Türkei gilt. Die Touristenpolizei ist unter der 5274503 erreichbar.

 

Zeitungen

Die großen deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften sind in Istanbul oft bereits am Erscheinungstag erhältlich. Verkauft werden sie an Ständen und in Kiosken beispielsweise am Taksim-Platz, an der Fähranlegestelle in Kadiköy, in Tünel und in großen Hotels.

Auf Englisch wird die „Turkish Daily News“ als Tageszeitung herausgegeben. Daneben gibt es mit dem „Time Out“ ein monatliches und mit dem „Istanbul Guide“ ein vierteljährliches Stadtmagazin in englischer Sprache.

 

Souvenirs, Mitbringsel und der Zoll

Natürlich lädt Istanbul zu ausgiebigen Shoppingtouren ein. Die Preise sind meist niedriger als in Deutschland, die Auswahl ist riesig und das Angebot verlockend. Wer für sich einkauft und auch für die Lieben zu Hause ein paar Souvenirs mitbringt, sollte aber die Freigrenzen im Auge behalten.

So dürfen neben einer Stange Zigaretten und einem Liter Spirituosen bei einer Flugreise pro Person Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro zollfrei nach Deutschland eingeführt werden. Bei wertvollen Gegenständen wie beispielsweise einem edlen türkischen Teppich ist es ratsam, die Rechnung griffbereit aufzubewahren. Wer alte Schätzchen mitbringt, sollte sich in Istanbul die Bescheinigung von einem Museum besorgen.

So ist er auf der sicheren Seite, falls bei einer Kontrolle Zweifel am Alter oder am Wert aufkommen sollten. Antike Gegenstände dürfen nämlich grundsätzlich nicht aus der Türkei ausgeführt werden.

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