Hallen – Industrie

Hallen/Industrie in Istanbul kaufen

Die herzlichen und gastfreundlichen Menschen, das angenehme Klima, die spannende Mischung aus Tradition und Moderne, das besondere Flair, die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die einzigartige geographische Lage, die unzähligen Einkaufsmöglichkeiten auf Basaren, in kleinen Boutiquen und in topmodernen Shoppingcentern oder die gute einheimische Küche sind einige der typischen Antworten von Touristen auf die Frage, was ihnen an Istanbul besonders gut gefällt.

Aber nicht nur für Touristen, sondern auch für Unternehmer und Investoren scheint Istanbul sehr attraktiv zu sein. Seit der Weltwirtschaftskrise geht der Weg von Istanbuls Wirtschaft konstant nach oben und mittlerweile hat sich die Metropole am Bosporus zum mit Abstand wichtigsten Wirtschaftsstandort der Türkei entwickelt.

Hierfür gibt es auch durchaus gute Gründe. So haben Gesetzänderungen und klare Steuerregelungen die Märkte für ausländische Investoren geöffnet und ein unternehmerfreundliches Klima geschaffen. Immobilien zu kaufen, eine Firma zu gründen und behördliche Angelegenheiten zu regeln, ist mittlerweile wesentlich unkomplizierter und schneller zu bewerkstelligen als noch vor wenigen Jahren.

Banken vergeben Kredite zu attraktiven Konditionen und die Weichen für eine sich gut entwickelnde Infra- und Unternehmensstruktur scheinen gestellt. Zweifelsohne profitiert Istanbul aber auch von seiner geographischen Lage, die die Stadt zur Drehscheibe zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten macht.

Gewerbeimmobilien und Industrie-Immobilien

in Istanbul kaufen

Ein weiterer Faktor, der für Istanbul spricht, ist der Immobilienmarkt. Zwar sind auch in Istanbul die Preise mittlerweile gestiegen, aber trotzdem liegt das Preisniveau noch unter dem von anderen Metropolen. Dabei sind für Unternehmen und Investoren Gewerbeimmobilien besonders interessant.

Als Gewerbeimmobilien werden alle die Gebäude und Flächen bezeichnet, die ausschließlich oder überwiegend gewerblich genutzt werden. In die Kategorie Gewerbeimmobilien fallen somit beispielsweise Büros, Werkstätten, Ladengeschäfte, Praxisräume, Lagerflächen, Produktionshallen, Praxisräume und Bahnhöfe, aber auch Großraumdiskotheken, Gastronomiebetriebe und Hotels.

Neben Büros stehen derzeit Industrie– und Logistik-Immobilien ganz oben auf der Favoritenliste. Dies wiederum ist eine Folge der Globalisierung und des starken Internethandels. Bis vor wenigen Jahren waren Lagerhallen eher Ladenhüter. Heute hingegen sind riesige Hallen, großzügige Lagerflächen und Verteilerzentren, in denen die produzierten Güter verpackt und für den Weitertransport bereitgestellt werden können, heiß begehrt.

Voraussetzung ist natürlich, dass die Gebäude für die Industrie geeignet, in gutem baulichen Zustand, technisch ordentlich ausgestattet und an eine möglichst umfassend ausgebaute Infrastruktur angebunden sind. Schon jetzt sind Investoren und Unternehmen bereit, ordentliche Summen in solche Objekte zu investieren, und insgesamt gelten diese Immobilien auf lange Sicht als die renditeträchtigsten Immobilien.

Als Ausländer Immobilienkäufer in Istanbul tätigen

Nun stellt sich natürlich die Frage, ob und unter welchen Bedingungen Ausländer eigentlich Hallen und andere Industrie-Immobilien in Istanbul kaufen können. Das türkische Grundbuchgesetz besagt, dass Ausländer auf Basis des Gegenseitigkeitsprinzips Immobilien in der Türkei erwerben dürfen.

In diesem Zuge hat die Türkei Abkommen mit zahlreichen Staaten geschlossen und in der Folge können alle Staatsbürger von Nationen, in denen Türken Grundeigentum erwerben können, auch in der Türkei Immobilien kaufen.

Anders als in Deutschland, wo Kaufhandlungen in Zusammenhang mit Immobilien notariell beurkundet sein müssen, ist in der Türkei ein Notar nicht dazu berechtigt, Eigentumsübertragungen zu regeln. Stattdessen erfolgt dies ausschließlich durch das Grundbuchamt. Dennoch spielt der Notar keine unwichtige Rolle. So kann ein notariell beurkundeter Vorvertrag geschlossen werden, durch den sich der Käufer rechtlich durchsetzbare Ansprüche auf den Erwerb der Immobilie sichert.

Der Verkäufer wiederum verspricht durch den Vorvertrag, die Immobilie an diesen Käufer zu verkaufen. Das Grundbuch als solches ist dann wieder mit dem deutschen Grundbuch vergleichbar. Auch in der Türkei genießt das Grundbuch öffentlichen Glauben, was bedeutet, dass davon ausgegangen wird, das das, was im Grundbuch eingetragen ist, der Wahrheit entspricht.

Die Eintragung in das Grundbuch

Die Eintragung ins Grundbuch dauert bei einem Immobilienkauf durch einen Ausländer durchschnittlich zwischen acht und zwölf Wochen. Dies liegt daran, dass das Grundbuchamt eine schriftliche Genehmigung von der zuständigen Militärverwaltung einholt, dass die Immobilie nicht in einer Sicherheitszone liegt und der Kauf zulässig ist. Sobald diese Genehmigung vorliegt, wird das Eigentum auf den Käufer übertragen.

Bei der Kaufhandlung vor dem Grundbuchamt müssen neben dem Grundbeamten der Käufer, der Verkäufer und ein vereidigter Dolmetscher anwesend sein, der die Beurkundung übersetzt und durch seine Unterschrift bestätigt. Anschließend erhält der Käufer die amtliche Urkunde, im türkischen Sprachgeberauch Tapu genannt, die ihn als rechtmäßigen Immobilienbesitzer ausweist. Übrigens ist es durchaus üblich, einen geringeren Kaufpreis in das Grundbuch einzutragen.

Diese Unterverbriefung hat unter anderem zur Folge, dass die fälligen Gebühren und Steuern ebenfalls niedriger ausfallen, denn sie bestimmen sich nach dem eingetragenen Immobilienpreis.

 

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