4 Tipps für Ruheoasen in und um Istanbul

4 Tipps für Ruheoasen in und um Istanbul

 

Viele lieben die riesige, quirlige, lebendige und auf liebenswerte Art chaotische Metropole am Bosporus gerade deshalb, weil Istanbul eben so groß, quirlig, lebendig und liebenswert chaotisch ist. Doch irgendwann wünscht sich selbst der größte Istanbul-Fan eine kurze Auszeit an einem ruhigen, entspannenden Ort. Nun wäre Istanbul aber nicht Istanbul, wenn die Bosporus-Metropole nicht auch solche Orte zu bieten hätte.

Die folgende Übersicht verrät vier Tipps für Ruheoasen in und um Istanbul:

 

1. Tipp: Kilyos am Schwarzen Meer

Der Bosporus ist kein guter Ort zum Schwimmen, denn gefährliche Strömungen und Quellen trüben den Badespaß. Nur etwa 35 Kilometer von Istanbul entfernt laden dafür wunderbare Sandstrände zu einem Sonnenbad ein. In der Nähe vom Ort Kilyos treffen Gäste auf ein Schwarzes Meer mit flachen Küsten, feinen Sandstränden und klarem, sauberem Wasser.

Je nach Strandabschnitt brechen sich die Wellen mal weit draußen, während der starke Wellengang an anderen Stellen ideale Bedingungen für Surfer bietet. Doch auch wenn die Versuchung groß ist, sollten Gäste grundsätzlich nur dort schwimmen gehen, wo Rettungsschwimmer das bunte Treiben im Auge haben.

Im Schwarzen Meer kann es nämlich immer wieder zu Unterströmungen kommen, die sehr gefährlich sein können. An den endlosen Sandstränden dürfte jeder Gast ein Plätzchen nach seinem Geschmack finden, egal ob es eine verträumte Badebucht, eine chice Sonnenterasse in einem Privatbad, ein Café oder Restaurant direkt am Strand oder ein quirliger Strandabschnitt mit einem breitgefächerten Unterhaltungsprogramm von Wassergymnastik über Austritte mit dem Pferd bis hin zu Yoga sein soll.

Von Istanbul aus fahren Busse ab Taksim bis nach Saryer und von hier aus geht es weiter mit dem Dolmus bis nach Kilyos.  

 

2. Tipp: die Prinzeninseln

Etwa eine Stunde von Istanbul entfernt verteilen sich die neun Prinzeninseln unweit der asiatischen Küste malerisch im Marmarameer. Fünf der Inseln sind bewohnt, vier Inseln werden regelmäßig mit Fähren und Booten angefahren. Auf den Inseln, die die Istanbuler adalar (von ada, Insel) nennen, verweilten lange Zeit nur Mönche und vielleicht noch ein paar Seevögel.

In byzantinischen Zeiten wurden die Inseln dann zu Orten der Verbannung. Aus dieser Zeit stammt auch ihr Name, denn Prinzen, die die Thronfolge störten, wurden auf die Inseln gebracht und hier ins Kloster gesteckt. So waren die Prinzen elegant aus dem Weg geräumt und ihre Machtergreifung sicher verhindert.

Nachdem die Osmanen Istanbul erobert hatten, entdeckten reiche Familien die malerischen Inseln für sich und errichteten hier ihre Sommerresidenzen. Ab Mitte der 1850er-Jahre wurden die Prinzeninseln vollends erschlossen.

Die größte und vermutlich auch schönste der neun Prinzeninseln ist Büyükada. Hier erwartet die Besucher nicht nur das Kloster St. Georg, sondern allein schon die idyllische Natur und der grandiose Ausblick auf das Marmarameer sind wahrlich sehenswert. Dass sich der Besucher wie in einer gänzlich anderen, verträumten Welt fühlt, hat aber noch einen weiteren Grund. Im Unterschied zu Istanbuls vollgestopften Straßen sind auf Büyükada nämlich keine Autos zu finden.

Von Pferden gezogene Kutschen und Fuhrwerke sind die einzigen öffentlichen Verkehrsmittel. Eine romantische Kutschenfahrt über die Insel gehört entsprechend zu den beliebten Aktivitäten auf der Insel. Ähnlich herrliche Aussichten hat auch die zweitgrößte Insel namens Heybeliada zu bieten.

Wer nicht nur tolle Fotomotive sucht, sondern Ruhe genießen und in eine Atmosphäre eintauchen will, in der die Zeit ein bisschen stehen geblieben zu sein scheint, sollte seinen Ausflug auf die Prinzeninseln aber unter der Woche unternehmen. An den Wochenenden und hier vor allem an den Sonntagen strömen nämlich unzählige Touristen und Einheimische auf die Inseln. Mit der Ruhe und Erholung ist es dann recht schnell wieder vorbei.

 

3. Tipp: der Belgrader Wald

Der Belgrader Wald ist ein Ort, den der Besucher im ersten Moment wahrscheinlich weniger in Istanbul, sondern eher irgendwo in Mitteleuropa vermuten würde. Riesige Buchen und jahrhundertealte Eichen sind die Hauptakteure in dem gut 5.000 Hektar großen Waldpark.

Bereits die Römer und die Byzantiner nutzen die Wasserquellen in dem Wald. Seinen Namen bekam der Waldpark dann unter Sultan Süleyman. Nachdem der Sultan 1521 Belgrad erobert hatte, ließ er Ingenieure und Handwerker aus Serbien nach Istanbul kommen. Sie errichteten hier Staudämme, so dass die Wasserversorgung Istanbuls gesichert war.

Heute ist der Belgrader Wald ein beliebtes Ausflugsziel im Sommer. Istanbuler spazieren durch den Wald, drehen joggend ihre Runden oder veranstalten hier ein gemütliches Picknick mit der Familie. Ein Besuch des Belgrader Waldes lohnt sich vor allem für diejenigen, die Ruhe und Erholung suchen und dabei gleichzeitig eine ganz andere Seite Istanbuls kennenlernen möchten. Zu erreichen ist der Waldpark mit dem Bus ab Taksim bis Bahçekö.

 

4. Tipp: der Suada Club

Eine Ruheoase der etwas anderen Art ist der Suada Club im Norden Istanbuls. Auf einer künstlichen Insel zwischen Europa und Asien laden Restaurants zu einem leckeren Essen, ein großer Pool zum Schwimmen und gemütliche Sonnenterassen mit Baldachinen zum Sonnenbaden und Chillen in stylishem Ambiente ein.

Wer möchte, kann den Sonnenuntergang bei einem schönen Cocktail genießen und dann die Nacht in einem der Clubs durchtanzen. Preislich bewegt sich der Suada Club zwar eher im oberen Bereich, allein schon die außergewöhnliche Location ist das Geld aber wert. Angesteuert wird der Suada Club mit Clubbooten, die am Kuruçesme Park ablegen.

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