4 Ideen für den Istanbul-Aufenthalt

4 Ideen für den Istanbul-Aufenthalt 

Es muss nicht immer das klassische Standard-Touristen-Programm sein! Die Metropole am Bosporus hat unzählige Highlights zu bieten, die so sicher nicht im Reiseführer stehen.

Hier sind vier Ideen für den Istanbul-Aufenthalt.

Jedes Jahr reisen mehrere Millionen Touristen nach Istanbul. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die Bosporus-Metropole gilt als faszinierende und in vielerlei Hinsicht einzigartige Stadt. Und um möglichst viel von der Megacity zu entdecken, werden in der Vorbereitung auf den Städtetrip fleißig Reiseführer und Reisemagazine studiert. Dabei ist die Liste an Sehenswürdigkeiten sehr, sehr lang.

Die Hagia Sophia, die Blaue Moschee, der Topkapi Palast und der Galaturm sind nur vier Attraktionen, die sich jeder Besucher mindestens einmal angeschaut haben sollte. Andernfalls wäre der Istanbul-Besuch nicht wirklich komplett. Zu den klassischen Touristenzielen kommen dann noch einmal mindestens genauso viele angebliche Geheimtipps dazu. Die Problematik mit den Geheimtipps ist aber, dass sie gar nicht mehr so geheim sind, wenn sie in Büchern und im Internet stehen.

Natürlich ist es schwierig, Highlights zu empfehlen, die der Besucher auf keinen Fall verpassen sollte. Denn die Geschmäcker sind verschieden. Was den einen beeindruckt, stößt beim anderen nur auf mäßiges Interesse. Wieder ein anderer ist vielleicht sogar enttäuscht, weil er sich die Sehenswürdigkeit viel imposanter vorgestellt hatte.

Wir wagen es aber trotzdem, vier Ideen für den nächsten Istanbul-Aufenthalt vorzuschlagen!

 

Idee Nr. 1: Einfach auf den Weg machen!

Istanbul hat ein sehr gut ausgebautes Netz mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Per Bus, Straßenbahn und Fähre lässt sich fast jede Ecke bequem erreichen. Kauft sich der Besucher die “Istanbulkart” kann er die öffentlichen Verkehrsmittel für recht kleines Geld nutzen. Zudem muss er sich nicht jedes Mal aufs Neue um eine Fahrkarte kümmern, sondern bezahlt mit dem Guthaben auf seiner Karte.

Bus, Tram und Fähre eignen sich prima, um längere Strecken zurückzulegen. Bei kürzeren Wegen und zwischendurch sollte der Besucher aber einfach zu Fuß gehen. Auf diese Weise wird er nämlich in das echte Istanbul jenseits der Touristenmassen eintauchen können. Er wird verträumte Gassen und hübsche Gässchen, interessante Märkte, traditionelle Teestuben und Kaffeehäuser, typische Imbissbuden und tolle kleine Geschäfte entdecken. Außerdem wird er zwangsläufig an spannenden Sehenswürdigkeiten vorbeikommen.

Bei seiner Tour durch die Stadt kann sich der Besucher natürlich einen Stadtplan zur Hand nehmen. Allerdings ist Istanbul nicht unbedingt für gute Stadtpläne bekannt. Trotzdem muss der Besucher keine Angst haben, dass er sich verirrt. Wenn er nicht mehr weiterweiß, kann er einfach einen Passanten fragen. Die Istanbuler sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Und selbst wenn die Türkisch-, Deutsch- und Englischkenntnisse sehr überschaubar sind, werden für die Verständigung eben die Hände und die Füße zu Hilfe genommen.

  

Idee Nr. 2: Auf die alte Stadtmauer klettern.

Die Theodosianische Landmauer wurde zu Beginn des 5. Jahrhunderts unter Kaiser Theodosius II. errichtet und war eine Befestigungsanlage, die die Stadt vor Eindringlingen schützen sollte. Und tatsächlich leistete die Stadtmauer über 1.000 Jahre lang diesen Dienst.

Heute ziehen sich die gut erhaltenen Ruinen der Stadtmauer über eine Länge von gut sechs Kilometern vom Marmarameer bis zum Goldenen Horn. Im Stadtteil Fatih, nicht weit von der berühmten Chora-Kirche mit ihren beeindruckenden Mosaiken entfernt, gibt es einen Aufstieg auf die Stadtmauer.

Eine Treppe führt hinauf. Ein bisschen Abenteuerlust braucht es zwar schon, denn weder die Treppe noch die Mauer haben ein Geländer und nicht alle Abschnitte sind restauriert. Doch wer sich traut, wird mit einem grandiosen Panoramablick auf Istanbul belohnt, der die schon beeindruckenden Aussichten von den bekannten Aussichtsplattformen noch übertrifft.

 

Idee Nr. 3: Shisha rauchen im Ali Pasa Medresesi.

Das Ali Pasa Medresesi war früher eine Schule. Inzwischen ist es ein beliebter Treffpunkt in Istanbul, an dem junge und alte Leute, Frauen und Männer, Einheimische und Touristen zusammenkommen. Der Besucher sollte sich etwas Zeit nehmen, um eine typische Gepflogenheit auszuprobieren: das Rauchen einer Shisha.

Die Auswahl an Geschmacksrichtungen ist riesig und mit umgerechnet etwa sechs Euro ist der Spaß bezahlbar. Während der Besucher seine Pfeife raucht, kann er sich ein Glas Tee gönnen, die Leute um sich herum beobachten und die Seele ein wenig baumeln lassen. Im ansonsten eher hektischen und lauten Istanbul ist eine solche Auszeit einfach herrlich.

 

Idee Nr. 4: Unbekannte Moscheen erkunden.

Wer Istanbul besucht, sollte sich für Moscheen interessieren. Schließlich käme jemand, der mit katholischen Gotteshäusern überhaupt nichts anfangen kann, vermutlich auch nicht auf die Idee, nach Rom zu reisen. Bei den meisten Touristen steht die weltbekannte Blaue Moschee auf dem Ausflugsprogramm. Diese Moschee ist zweifelsohne beeindruckend und zumindest bei einem Istanbul-Besuch ein Muss. Allerdings muss sich der Besucher darauf einstellen, dass neben ihm zahlreiche andere Touristen die gleiche Idee hatten.

Mit mehreren hundert weiteren Moscheen gibt es Istanbul jedoch genug Alternativen. Mit herrlichen Mosaiken und Kalligrafien verzierte Kuppeln können beispielsweise in der Yeni Camii bewundert werden. Das riesige Gotteshaus liegt direkt am Fährterminal in Eminönü.

Ebenso so eindrucksvoll ist die Atik Valide Camii in Üsküdar, in der es deutlich ruhiger zugeht. Ansonsten ist der Besucher gut beraten, wenn er einfach durch die Straßen Istanbuls schlendert und die Augen offen hält. Fast alle Moscheen, die er jenseits der Touristenpfade finden wird, sind außerhalb der Gebetszeiten für Besucher geöffnet. Und das Schöne ist, dass sich der Besucher das jeweilige Gotteshaus nicht nur ungestört und in aller Ruhe anschauen kann, sondern vielleicht auf die eine oder andere Person trifft, die ihm etwas über die Moschee erzählt. Die besondere Atmosphäre, die in einer Moschee herrscht, wird dadurch unvergesslich.

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