7 Fragen zum Butterfly Valley

7 Fragen zum Butterfly Valley

Ob Istanbul, Marmaris, die türkische Riviera, Kappadokien oder Pamukkale: Die Türkei ist äußerst vielseitig und bietet für jeden Geschmack interessante und sehenswerte Ziele. Und wer sich im Internet umschaut, wird sicherlich auch auf das Butterfly Valley stoßen.

7 Fragen zum Butterfly Valley

Denn Fotos von dem Tal mit der Badebucht, die von hohen, schroffen Felsklippen umgeben ist, zählen zu den Top-Motiven in den sozialen Medien. Grund genug, sich diesen Ort einmal näher anzuschauen.

In diesem Beitrag beantworten wir
sieben Fragen zum Butterfly Valley:

  1. Wie komme ich ins Butterfly Valley?

Das Butterfly Valley heißt auf Türkisch Kelebekler Vadasi. Es handelt sich um ein schmales Tal an der Lykischen Küste, das zwischen den Klippen etwa acht Kilometer östlich von Ölüdeniz und dem Berg Babadag liegt.

Wer gut zu Fuß ist, erreicht das Tal über einen steilen Wanderweg. Der Weg beginnt an der Schnellstraße zwischen Ölüdeniz und Uzunyurt und führt bis ins Tal hinab. Allerdings sind die Felswände, die das Tal umgeben, bis zu 400 Meter hoch. Der Abstieg ist deshalb nicht ganz einfach und ohne festes, solides Schuhwerk kaum zu machen.

Deutlich bequemer ist die Anreise mit dem Boot. Und hier gibt es zwei Möglichkeiten. Eine Variante ist ein Tagesausflug mit einem Ausflugsschiff. Im Sommer starten die Ausflugsschiffe täglich am Ölüdeniz Beach und steuern das Butterfly Valley am Vormittag an.

Allerdings dauert der Stopp nur etwa 90 Minuten. Danach fahren die Schiffe noch zur St. Nicholas Insel, auf der sich das erste Grab von Nikolaus von Myra befinden soll, und zwei, drei anderen Badestellen weiter.

Wer den Tag im Butterfly Valley verbringen möchte, ist mit dem Shuttle Boot gut beraten. Das Shuttle Boot pendelt täglich mehrfach zwischen dem Ölüdeniz Beach und dem Butterfly Valley hin und her. Die Tickets werden an Bord verkauft und die Fahrt kostet 30 Türkische Lira.

  1. Wie kann ich die Zeit im Butterfly Valley verbringen?

Das Tal bietet sich für ein ausgiebiges Sonnenbad an. Gegen Mittag, wenn die Ausflugsschiffe abgefahren sind, geht es am Strand ruhig und gemütlich zu.

Auch entspannte Spaziergänge sind möglich. Wer möchte, kann zum Beispiel bis zum Ende des Tals schlendern und sich dort neben Schmetterlingen einen Wasserfall anschauen. Für diesen Bereich wird aber ein Eintritt fällig. Derzeit beträgt er sechs Türkische Lira.

Eine schöne Alternative zu den großen Hotelanlagen in Ölüdeniz und Fethiye mit einem Hauch Abenteuer-Feeling verspricht das Campen im Butterfly Valley. Und nicht zuletzt ist das Tal fast schon Pflicht für alle passionierten Hobby-Fotografen.

  1. Wie ist der Strand im Butterfly Valley?

Durch die gesamte Bucht am Ende des Tals zieht sich ein Sand- und Kieselstrand. In der Nähe der Stellen, an denen die Boote anlegen, besteht der Strand teilweise aus weißen, runden Steinen.

Das Wasser ist sauber und klar. Sowohl vom Strand aus als auch hoch oben auf den Klippen geht der Blick bis zum Meeresgrund. Dabei ist das Meer herrlich ruhig, hohe Wellen gibt es nicht. Mitunter gibt es im Wasser aber größere Steine. Badeschuhe mitzunehmen, kann deshalb nicht schaden.

Am Strand werden zwar Sonnenliegen verliehen. Allerdings sind es kaum mehr als 20 Stück. Wer einen Ausflug ins Butterfly Valley macht, sollte deshalb auf jeden Fall ein großes Badetuch oder eine Decke einpacken. Und auch ein guter Sonnenschutz ist sehr wichtig.

Denn obwohl die Badebucht von hohen Felsen umgeben ist, werfen sie kaum Schatten. Lediglich die wenigen Bäume am Strand halten ein paar schattige Plätzchen bereit.

Die Boote legen am westlichen Ende an. Vormittags ist es hier deshalb voller und lauter. Zumal die Ausflugsschiffe gerne mit lauter Musik ein- und abfahren. Wer es ruhiger mag, ist am östlichen Ende besser aufgehoben. Nachmittags wird es dann überall still und gemächlich.

  1. Gibt es Gastronomie im Butterfly Valley?

Bei einer Tour mit dem Ausflugsschiff ist die Verpflegung im Preis enthalten. Meist wird auf den Schiffen Hühnchen oder Fisch gegrillt. Dazu gibt es verschiedene Vorspeisen, Salate und ein kleines Dessert. Auch die Getränke sind inklusive.

Im Butterfly Valley selbst findet sich direkt gegenüber der Anlegestelle ein weißes Haus. Dort ist ein Restaurant untergebracht, das türkische und internationale Gerichte serviert. Preislich liegt das Angebot ungefähr auf dem gleichen Niveau wie in Ölüdeniz und Fethiye.

Am östlichen Ende der Bucht gibt es eine weitere Bar. Sie ist recht schlicht gehalten und bietet die Möglichkeit, sich direkt am Strand etwas Gegrilltes, einen Imbiss oder ein Getränk schmecken zu lassen. Am westlichen Ende wiederum lädt ein Café zu einer kleinen Pause ein.

Das Café ist mitten in den Felsen aufgebaut und besteht aus einem Tresen, der mit einem kleinen Dach überspannt ist, und ein paar Sitzplätzen. Das Angebot hier umfasst nur Getränke.

  1. Wie sieht es mit Übernachtungsmöglichkeiten aus?

Im Butterfly Valley gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. So befindet sich ein Campingplatz direkt am Strand im Osten des Tals. Weiter im Inneren des Tals stehen große Zelte und Holzhütten bereit. Als Rezeption dient das weiße Haus gegenüber der Anlegestelle.

Wer übernachten möchte, kann sich vorab einen Zeltplatz reservieren. Die Holzhütten, die als Hotel betrieben werden, müssen gebucht werden.

Möglich ist beides nur über die offizielle Homepage des Butterfly Valleys. Eine Übernachtung inklusive Frühstück und Abendessen kostet ab 120 Türkische Lira.

  1. Wo kann ich das berühmte Foto schießen, das so oft im Internet auftaucht?

Der Standort für das typische Foto vom Butterfly Valley ist ein Parkplatz auf der Schnellstraße zwischen Ölüdeniz und Uzunyurt. Da sehr viele Touristen diesen Punkt für Schnappschüsse aufsuchen, ist er kaum zu verfehlen.

Wer einen etwas anderen Blickwinkel möchte, kann ein paar Meter in Richtung Meer oder Tal-Ende laufen und von dort aus fotografieren.

Aber Vorsicht: Direkt hinter den Steinen geht es senkrecht bis zu 400 Meter nach unten. Wer direkt bis zu den Klippen geht, sollte deshalb gut aufpassen und feste Schuhe tragen.

  1. Was sollte ich sonst noch wissen?

Wer einen Ausflug ins Butterfly Valley unternimmt, sollte Türkische Lira dabei haben. Das Ticket für das Shuttle Boot wird in bar bezahlt und auch im Restaurant oder den Bars ist Bargeld besser. Grundsätzlich nehmen die Anbieter zwar auch Euro, nur wird die Rechnung dann höher.

Handy und Internet funktionieren im Butterfly Valley ganz normal. Toiletten sind vorhanden. Es ist also alles da, was es für einen gelungenen Strandtag in einer wunderschönen Kulisse braucht.

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Emine Gülcan, 46 Jahre, Immobilienmaklerin in Istanbul und Marmaris, Ali Tiyekli, 48 Jahre, Immobilienmakler, Malek Sahouri, 35 Jahre, Reiseblogger, Mehmet Keskin, 42 Jahre, Rechtsberater und Christian Gülcan, Betreiber und Redakteuer dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes zu den Immobilienerwerb in Istanbul bzw. in der Türkei, geben viele Tipps und Reiseinformationen für die Region.
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